PfadiclassicTeck – die Zweite

 

Es war schön Euch wieder zu sehen.

 

Viele Hände wurden geschüttelt, gelacht und an alte Erinnerungen angeknüpft. Aber zuerst hieß es einmal mehr sich auf unserem Gauplatz Rauhe Wiesen bei Dettingen/Teck, für das Wochenende vom 29. April zum 1. Mai 2005 einzurichten. Die Ersten reisten am Freitagnachmittag an und wurden mit einem herzlichen Hallo begrüßt. Im nu standen die Kohten und die große Jurte wurde gemeinsam über der Feuerstelle aufgebaut. Jung und alt knüpften nebeneinander die Jurtenbahnen zusammen und andere versuchten sich am Binden der Jurtenstangen. Schnell schlüpfte jeder in die zweite Haut des Pfadfinders und atmete wieder tief die rauchige Luft des Lagerlebens ein. Und wer mit dem Pfadfinder- Einmaleins Schwierigkeiten hatte, konnte sich von den Jüngeren helfen lassen.

Bis zum Abend waren mehr als 25 Leute gekommen und Talbot und Madde eröffneten offiziell das Pfadiclassic. In der Tradition der 60er,70er Jahre stellten sich die teilnehmenden Stämme vor und grüßten den Gau. Neu im Bunde präsentierte sich die Siedlung Nellingen, vertreten durch zwei liierte Gruppenleitern - aber bis heute leider ohne Sipplinge geblieben. (zum Üben hatten sie die Nichte Annika mitgebracht.) Drei Generationen von ehemaligen und aktiven Pfadfinderinnen und Pfadfinder hatten sich eingefunden. Die Jüngste gerade mal 3  und der älteste Pfadi 70 Jahre alt, alle verbunden im Geiste der christlichen Pfadfinderschaft. Und jede Pfadi- Generation hat seine eigene Erlebnisse und Erfahrungen, geprägt durch den Zeitgeist und den daraus resultierenden Möglichkeiten. Dennoch verbindet uns trotz hoher Altersunterschiede der christliche Glaube, das Pfadfindertum, die Freude zur Natur, viele tolle Erlebnisse und schöne Freundschaften.

Bei schönstem Wetter mit Temperaturen bis 30° C verbrachten wir den Samstag mit Rasenpflege. Denn eine Rotte von Wildschweinen hatte im Winter stellenweise den Rasen umgepflügt. HaPe und seine Mitstreiter füllten Löcher, stochen Rasen aus und verlegten diesen an neuer Stelle.       

Am Abend fanden sich noch viele Besucher ein und schnell füllte sich die Großjurte. Ein leckerer Duft strömte durch das Zelt und bei manchem meldete sich dabei wohl der Magen. Denn das Küchenteam um Jockel hatte Geschnetzeltes mit Spätzla und Salat vorbereitet und nach dem Essenfassen breitete sich schnell gefräßige Stille aus. Nach dieser schmackhaften Stärkung stimmte Madde seine Gitarre und mit vielen Liedern, bei alten Dia- Bildern und Geschichten von der guten alten Zeit verbrachten wir einen stimmungsvollen Abend. Spät in der Nacht musste die ältere Generation der vorgerückten Stunde Tribut zollen und verabschiedete sich zur Guten Nacht. Die Jungen unter uns oder die es noch waren, griffen noch mal in die Klampfe und sangen den Rest des Liederbuches.   

Der Sonntag begann mit einem Frühstück unter freiem blauen Himmel. Hannes Weber stieß zu uns und hielt einen Gottesdienst mit dem Thema: Am Anfang und am Ende steht das Vertrauen in unseren Gott. Die Geschichte vom Flickschuster und dem König veranschaulichte märchenhaft die Zuversicht in den nächsten Tag, basierend durch eigenes Engagement und im Vertrauen auf Gottes Beistand.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen mit Grillgut und Geschnetzeltem sowie Fassbier und Sprudel löste sich die Runde langsam auf und die Ersten gingen nach Hause. Der Rest spülte oder baute ab und verabschiedete sich auf ein Wiedersehen - im nächsten Jahr 2006 zum PfadiclassicTeck – die Dritte.

 

 Verfasser

koko 02.05.2005

   

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letzte Aktualisierung  04.05.05